Basta Britz

Unser Ziel ist die Aufklärung von Anschlägen mit rechtem politischen Hintergrund, vornehmlich in Neukölln und Britz. Seit langem fordern wir die Einstufung der rechten Straftaten in Neukölln/Britz als terroristische Anschläge.

Wir haben viele Fragen:

  • Warum gibt es keine Ermittlungserfolge?
  • Warum werden potentielle Opfer nicht gewarnt, obwohl bekannt ist, dass sie zu den Gefährdeten gehören?
  • Warum gibt es keine Transparenz über die bisher erlangten Kenntnisse?
  • Warum werden die Opfer rechter Gewalt als Mitverschulder behandelt?
  • Warum werden Spuren nicht gesichert?
  • Und viele Fragen mehr!

Seit dem 2.5.2019 stehen wir jeden Donnerstag in der Zeit von 8:00 bis 10:00 vor dem LKA am Tempelhofer Damm und stellen auf Plakaten und Aufstellern unsere bisher nicht ansatzweise beantworteten Fragen. Die Reaktionen der LKA-Mitarbeiter und der Passanten sind sehr unterschiedlich. Aus dem LKA heraus kommt sehr wenig Interesse an unserem Anliegen, dafür aber von Zeit zu Zeit auffälliges aggressives Verhalten einzelner Polizeibeamter. In einem besonders dreisten Fall haben wir Anzeige erstattet und wurden als Zeuginnen angehört.

Die meisten Passanten, die sich die Mühe machen, unsere Plakate und Flyer zu lesen, sind mit uns der Meinung, dass es hier dringend einer Aufklärung bedarf. Vertreter anderer Organisationen und Einzelpersonen schließen sich uns regelmäßig an, so dass wir eigentlich immer ca. 10 Protestierende sind.

Die Entwicklung in der Bundesrepublik verdeutlicht, dass nicht nur Britz und Neukölln schwerpunktmäßig von rechter Gewalt betroffen sind. Nicht nur der Mord an Dr. Walter Lübcke am 2. Juni 2019 muss uns allen eine Mahnung sein, sich gegen rechten Terror zu wehren. Es ist höchste Zeit!

Was machen wir:

  • Wir treffen uns zur Vor- und Nachbereitung der Aktionen einmal im Monat. Wenn nötig, gibt es Sondertreffen.
  • Wir wünschen uns eine eigene Veranstaltung anlässlich des einjährigen Bestehens unserer Demonstration vor dem LKA. Geplant hatten wir diese für den 29.4.2020. Durch die Corona-Politik konnte sie nicht stattfinden. Wir werden sie nachholen, sobald dies wieder möglich ist.
  • Wir wirken mit an Veranstaltungen anderer Organisationen wie z. B. der vom Bündnis Neukölln am 26.9.2019 in der Fritz-Karsen-Schule zum Thema „Rechte Strukturen in den Sicherheitsbehörden?“, dem Offenen Neukölln und beteiligen uns am „Internationalen Tag gegen Rassismus“.
  • Wir nehmen teil an Demonstrationen in Berlin, z.B. der Unteilbar-Demo, und waren sowohl in Dresden als auch in Braunschweig dabei.
  • Wir geben in größeren Abständen Presseerklärungen zu unseren Aktivitäten und Erfahrungen. Wir haben auch diverse Interviews – z. B. Kontraste, RBB, Volle Kanne, Tagesspiegel, TAZ, Zeit online – gegeben: Presseschau
  • Wir arbeiten an der Vernetzung mit vielen anderen Gruppen.
  • Wir werten Zeitungsartikel und andere Medienberichte aus.